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Skigymnastik ab 28.09.2020

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Vereinskleidung

1995


Skifreizeit Kaprun 1995

Gruppe 1995_th2
(Um zu den Fotos zu gelangen, bitte auf das Bild klicken)


Die erste, ordentliche Jahreshauptversammlung fand am 22. April 1995 um 20.00 Uhr in der ehem. Gaststätte „Geißler“ in Staufenberg statt.  Nach der Begrüßung der 21 anwesenden Mitglieder trug der 1. Vorsitzende den Jahrestätigkeitsbericht vor.
Dem Bericht des Kassenwartes folgte der Antrag der Kassenprüfer auf Entlastung des Vorstandes. Diese wurde einstimmig beschlossen.
Im Anschluss standen die Vorstandswahlen auf dem Programm. Für das Geschäftsjahr 1995 setzte sich der Vorstand unverändert wie folgt zusammen:
1. Vorsitzender: Klaus Müller                       2. Vorsitzender: Lutz Gunold
1. Kassenwart:  Frank Häuser                       2. Kassenwart:   Peter Steuernagel
Schriftführerin:  Anette Becker
1. Sportwart:     Werner Müller                     2. Sportwart:     Michael Werner
Kassenprüfer: Holger Frank                          Kassenprüfer Markus Rudolph



Grillfeier


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Fahrtenbericht


Nach längerer Vorbereitung starteten wir am 4. März 1995 gegen 1.00 Uhr mit einem Reisebus zur ersten gemeinsamen Skifreizeit nach Kaprun/Österreich. Schon vor der Abfahrt mussten wir feststellen, dass einige Teilnehmer die Reise in einem schlechten Gesundheitszustand antraten.

Als dann die Grippewelle tatsächlich nach Österreich überschwappte, zu gut deutsch: Als die Staufenberger in Kaprun einfielen, hatten wir eine beschwerliche Reise hinter uns. Wegen eines schweren Unfalls war die Autobahn in unserer Fahrtrichtung stundenlang voll gesperrt gewesen. Der Bus bewegte sich ca.4 Stunden keinen Zentimeter vorwärts. Als gegen 7 Uhr die Sonne aufgegangen war, entdeckte unser Busfahrer „Jonny“ einen Feldweg, auf dem wir die Autobahn verlassen und somit den Unfall umfahren konnten.

In Kaprun angekommen, stellte sich heraus, dass Peter Steuernagel mit der Wahl der Unterkunft ein glückliches Händchen hatte. Freundliche, helle Zimmer im Hotel Rudolfshof erwarteten die doch sehr mitgenommenen Reisenden des "Bazillenmutterschiffs".

Auch der Wettergott hatte es gut gemeint mit den Staufenberger Skiläufern: Am Sonntagmorgen erstrahlte der Himmel über Kaprun in herrlichstem Blau. Per Skibus ging es dann nach Zell am See in das Skigebiet "Schmittenhöhe", wo bei besten Bedingungen (ca. 20 cm Neuschnee) die ersten Abfahrten zu Tale gingen.

Montag und Dienstag waren die Wetterbedingungen dann zwar nicht optimal, aber das hielt die Skifreaks nicht im Hotel zurück. Die Anfänger mussten mit der Skischule auf den „Kitzsteinhorn-Gletscher“. Einige der restlichen Teilnehmer begleiteten sie, die anderen waren auf der „Schmittenhöhe“ zu finden.
Zum gemeinschaftlichen Apres-Ski traf man sich spätnachmittags in der ortsansässigen „Baumbar“, um einige Meter Gerstenkaltschale und dazu auch hin und wieder einen „Willi mit Birne“ zu vertilgen. Beendet wurden diese Sitzungen zumeist gegen 18.15 Uhr, um den letzten Dorfbus zu erreichen.

Nach dem Abendessen, das anschließend im Hotel serviert wurde, hielten sich die Teilnehmer noch einige Zeit an den Tischen bzw. der Bar auf, um dann todmüde in die Betten zu fallen.

Auch die bereits erwähnte Grippewelle machte uns zu schaffen. Bereits am Sonntag hatten wir den ersten Ausfall (T.Appel) zu verzeichnen.
Als wir am Mittwochmorgen (herrlichster Sonnenschein) beim Frühstück saßen, kam „Ike“ Eisenbach mit tiefroter und triefender Nase mit einiger Verspätung herein und beschwerte sich, dass ihn doch irgend so ein „Willi“ angesteckt haben müsse. Dies verdarb uns jedoch nicht die gute Laune. Pünktlich mit dem ersten Skibus ging es hinauf auf den Gletscher, damit das Superwetter auch richtig ausgenutzt werden konnte.
Auch an den nächsten beiden Tagen zeigte sich die Sonne großzügig. Dies war den Gesichtern der Skifahrer auch anzusehen.

Am Freitagabend war dann eine Rodelpartie angesagt. Da wir aber über Tag nicht gefaulenzt hatten, fiel es einigen Personen extrem schwer, die kleinen Zweisitzer-Schlitten auf der Schlittenbahn hochzuziehen. Daher entschieden wir uns schon nach ca. 1,5 km, die Schlitten herumzudrehen, um Wiederbelebungsversuche wie Mund-zu-Mund-Beatmung oder ähnliches umgehen zu können. Die nun folgende Schlittenfahrt machte großen Spaß. Einige wenige der Schlittenkünstler versuchten auf der doch sehr kurvenreich und eng angelegten Bahn zu überholen. Es gelang den wenigsten.

Am Samstagmorgen nach dem Frühstück ging es dann per Bus zurück in unser Zwiebelstädtchen, welches wir entgegen der gestellten Verkehrsprognosen doch ziemlich pünktlich gegen 20.15 Uhr erreichten.