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Staufenberg e.V.

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Skigymnastik ab 28.09.2020

um 19.00 Uhr

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Vereinskleidung

1998


Der Aufwärtstrend der Mitgliederzahlen hielt weiterhin an. Zu Beginn des Jahres 1998 zählte der Verein 54 Mitglieder, am Jahresende waren es bereits 62.

Skifreizeit Forstau 1998

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(Um zu den Fotos zu gelangen, bitte auf das Bild klicken)


Am Karfreitag, dem 10. April 1998, um 20.00 Uhr, fand die Mitgliederversammlung für das Geschäftsjahr 1997 in der Gaststätte „Zur schönen Aussicht“ in Staufenberg statt.

Der 1. Vorsitzende Klaus Müller begrüßte die 23 anwesenden Mitglieder und berichtete über ein ereignis- und erfolgreiches Geschäftsjahr 1997. Im Anschluss erstattete der 1. Kassierer  Peter Steuernagel einen ausführlichen Kassenbericht. Der Kassenprüfer Jürgen Heinz bescheinigte dem Vorstand eine ordnungsgemäße Kassenführung und beantragte die Entlastung des Vorstandes. Diesem Antrag wurde einstimmig zugestimmt.

Die Neuwahlen ergaben folgenden Vorstand:
1. Vorsitzender: Klaus Müller            2. Vorsitzender: Michael Werner
1. Kassierer     : Peter Steuernagel     2. Kassierer: Gerd Geißler
Schriftführerin:   Anette Becker
1. Sportwart    : Werner Müller         2. Sportwart     : Jörg Steitz
1. Kassenprüfer: Bodo Kraft            2. Kassenprüfer : Brigitte Bachmann

Der 1. Vorsitzende stellte die für das Jahr 1999 geplante Skifreizeit vor, die erstmals während der Weihnachtsferien stattfinden soll. Darüber hinaus trug er vor, dass das Interesse an der angebotenen Skigymnastik rapide abgenommen habe. Hier soll Abhilfe durch Terminverlegung geschaffen werden.

Erwähnt werden soll auch der Familiennachmittag mit anschließendem Grillen am 05. September 1998. Hier wurde erstmals Rollbraten anstelle der bisher obligatorischen Steaks gegrillt.

Auch an die vom Skiclub angebotene Skigymnastik im Winterhalbjahr 1998 / 1999 sei erinnert. Hier war die Resonanz durch eine geänderte Anfangszeit (dienstags von 20.00 bis 21.00 Uhr) und einen Wechsel in das Foyer der Stadthalle Staufenberg wesentlich größer gewesen als im Vorjahr. Im Durchschnitt betrug die Teilnehmerzahl vor der Skifreizeit 14 Personen. Trainiert wurden wir von Andrea Dachs.

Am 08. Dezember 1998, um 21.15 Uhr fand die außerordentliche Mitgliederversammlung des Skiclubs „Flotte Bretter“ Staufenberg in dem Foyer der Stadthalle in Staufenberg statt.

Der 1. Vorsitzende Klaus Müller begrüßte die 9 anwesenden Mitglieder. Er unterrichtete die Mitglieder darüber, dass die Mitgliedschaft im Landessportbund Hessen und dem Hessischen Skiverband angestrebt werde. Des Weiteren solle der Verein in das Vereinsregister eingetragen werden. Hierzu sei eine Erweiterung der Satzung um die nachfolgenden zwei Paragraphen notwendig.

§ 14 Vereinsregister
Der Verein soll in das Vereinsregister eingetragen werden.
§ 15 Mitgliedschaft in Verbänden
Der Verein ist Mitglied im
a) Landessportbund Hessen e.V.
b) zuständigen Landesverband
c) zuständigen Spitzenverband des DSB“
 


Die Versammlung beschloss daraufhin einstimmig, die Vereinssatzung entsprechend zu ändern.


Fahrtenbericht

Am Samstag, dem 28. Februar 1998 morgens um halb drei trafen wir uns am Staufenberger Festplatz. Nachdem wir sämtliches Reisegepäck und unsere Skiausrüstungen im Bus verstaut hatten ging es direkt ab auf die Autobahn Richtung Forstau (Salzburger Land) in Österreich. Es ging flott voran und gegen 10 Uhr hatten wir unser Reiseziel erreicht.

Schon kurz nach der Begrüßung und der Zimmerverteilung eilten die ersten „Flotten Bretter“ zum direkt am Hotel gelegenen Skilift. Bei herrlichstem Sonnenschein war es ein Supertag um sich auf die Bretter unter den Füßen einzustellen und die ersten Pisten hinunterzuwedeln. Des Skifahrers schönster Tagesabschluss, die Talabfahrt, blieb uns aber wegen Schneemangel ab der Mittelstation zunächst verwehrt.

Einige wenige unserer Gruppe zogen es wie jedes Jahr vor, den Anreisetag im Hotel und auf der Sonnenterasse zu verbringen. Auch diese genossen den schönen Tag in vollen Zügen.

Am Sonntag kam der erste Neuschnee. Es war jedoch so warm, dass die weiße Pracht nicht bis ins Tal herunterkam, unten regnete es eben. Daher war auch an diesem Tag die Talabfahrt nicht empfehlenswert, wenn auch nicht unmöglich.

Am Montagmorgen gegen 8.00 Uhr ging es per Bus nach Obertauern. Bei herrlichem Sonnenschein erforschten wir die uns noch nicht bekannten Skipisten. Nach Rückkehr ins Hotel gab es sofort Abendessen, da anschließend noch eine Pferdeschlittenfahrt vorgesehen war. Lediglich der Schneefall des letzten Jahres fehlte zur totalen Idylle.

Am Dienstag wurde wieder Skifahren auf der Fager- oder Reiteralm angeboten. Dies wurde von der Gruppe bei herrlichstem Wetter angenommen. Am Abend war Aprés-Ski im Skistüberl angesagt. Einige wenige der Meute hielten es so lange aus, dass vor dem Frühstück am Dienstagmorgen nur noch Duschen aber nicht mehr „Bett“ angesagt war.

Mittwoch und Donnerstag war durchwachsenes Wetter. Bei Schneefall hielten sich die meisten Skifreaks in den tollen Hütten auf, bei Sonnenschein waren die Bretter sofort an den Füßen.

Für den Mittwochabend hatte sich der Vorstand etwas ganz besonderes einfallen lassen. Einen Hüttenabend auf der „Premhütte“. Der Apres und das Abendessen wurde auf 1.700 Meter verlegt. Die Stimmung war einfach fantastisch. Für den sicheren Heimweg ins Tal, die Mitnahme von Skier auf den Berg war aus Sicherheitsgründen verboten, sorgte unser Hüttenwirt „Lois“ mit „Skidoos“.

Am Freitagmorgen war es soweit, die ganze Nacht hatte es geschneit und ab 08.00 Uhr schien die Sonne. Peter S. konnte es nicht schnell genug auf den Berg gehen. Er bemächtigte sich der nächstbesten Skistöcke und ab ging es per Sessellift nach oben. Erst dort stellte er fest, dass er zwar Skistöcke dabei hatte, diese wegen Übergröße (höher als der ganze Kerl) jedoch nicht nutzen konnte. Inzwischen stolzierte der Präsi im Tal umher und suchte seine „geklauten“ Stöcke. Nachdem er Peters Stöckelchen im Raum des Skiservice fand, Peter aber nicht zu finden war, schwante ihm böses. Wie sollte er mit diesen Stöcken, mit ausgestreckten Armen gingen die Dinger mal gerade bis zum Boden, an der Vereinsmeisterschaft teilnehmen? Egal, Stöcke geschnappt und hoch auf den Berg. Am Starthäuschen konnten die beiden dann tauschen.

Die Vereinsmeisterschaft war dann mit einigen Problemen versehen; zeigte die Stoppuhr bei einigen Teilnehmern doch nicht die richtige Zeit an. Es ergaben sich folgende Platzierungen:
                          Männer:                                                                   Frauen:
1.                      Werner Müller          (0:35,26)                           Evelyn Heinz           (0:40,60)
2.                      Klaus Müller             (0:35,50)                           Brigitte Bachmann  (0:41,34)
3.                      Markus Rudolph       (0:37,12)

Anschließend fand der Florian-Cup auf der Märchenwiese in der Nähe der Premhütte statt. Mohrenkopf mit Obstler soll nicht das angenehmste Gericht sein. Trotzdem gab es nur wenige Ausnahmen, die etwas Mohrenkopfweitspucken geübt hatten. Auch Sackhüpfen mit Skischuhen im Neuschnee ist eine etwas ausgefallene Disziplin, dagegen war das Slalomfahren zwischen den Märchenfiguren geradezu eine Erholung.
Bei diesen Disziplinen merkte man schon, dass die Zeiten zum Bewältigen des Parcours von jeder neuen Mannschaft verbessert wurden. Letzte Startnummer hatte das Team J. Fink/H.P.Koch. Diese gewannen ungefährdet den Florian-Cup 1998. Den zweiten Platz belegte das Team M+M (M. Werner + M. Rudolph). Das drittplazierte Team war ein gemischtes Doppel: K. Steitz + J. Heinz.

An diesem letzten Skifahrtag war dann auch eine Talabfahrt möglich. Ein schöner Tag mit Kaiserwetter zum Schluss versöhnte für so manche Wetterkapriole. So ging es dann nach dem Vereinsabend am Samstagmorgen um 09.30 Uhr gutgelaunt per Bus zurück nach Staufenberg.